Die Geschichte der Buschelkapelle / St. Michaelskapelle
Bereits die Tafel im Eingangsbereich der Kapelle bietet einen kleinen Einblick über die Geschichte der Buschel- beziehungsweise St. Michaelskapelle, die in ihrer Geschichte nicht immer nur als Kapelle diente:
1172: Erstmalige Erwähnung dieses Ortes als Burgstall Frolis des Ritters Berthold von Dennenberg.
1714: Bau der St. Michaelskapelle; Die Segnung der Grundsteinlegung erfolgt am 8. Mai durch Abt Rupert Neß.
1715: Am 11. Juni wird erstmals in der Kapelle eine Heilige Messe gefeiert.
1729: Am 4. Oktober wird die feierliche Weihe der Kapelle vom Augsburger Weihbischof Johann Jakob von Mayr vorgenommen.
1805: Schließung der Kapelle im Zusammenhang mit der Säkularisation.
1806: Verkauf der Glocke der Kapelle.
1808: Umbau der Michaelskapelle in ein Lustgebäude für den Rentbeamten Dürocher aus Memmingen.
1839: Nachdem König Ludwig I im Jahr 1834 die Wiedererrichtung des Klosters gestattet hatte, bemühte man sich ab dem Jahr 1839 um die Wiederherstellung der St. Michaelskapelle.
1853: Aus den Verkündbüchern der Pfarrei ist zu entnehmen, dass nun auch wieder Messfeiern in der Kapelle stattfinden.
1898: An der Westseite wird von einem "Naturfreund" ein Aussichtsturm errichtet.
1928: Es erfolgt eine gründliche Wiederherstellung der St. Michaelskapelle inklusive der Beseizigung des Aussichtsturms und dem Anbau des Vorzeichens.
1929: Zum Abschluss dieser Wiederherstellung wird am 24. Oktober ein feierlicher Gottesdienst in der Kapelle abgehalten.
Die Kapelle steht heute unter Denkmalschutz.
Weitere Informationen zur Geschichte der St. Michaelskapelle / Buschelkapelle finden Sie auch auf der externen Website “Peters Burgenwelt” mit vielen Informationen rund um die Burgen und Burgställe im Unterallgäu sowie auf der Internetseite “Ottobeuren macht Geschichte”.